It’s nice to have a friend – C

Es war ein langer Sommer!

Für mich bestanden die letzten Monate aus extrem viel Psychohygiene. Kein Instagram, kein Blog, generell kaum Social Media.
Und trotzdem war die warme Jahreszeit für mich zuletzt extrem aufregend.

Unzählige Dinge sind passiert, teilweise viel schneller (aber auch schöner) als erwartet. Mir tat diese Zeit mit nur wenigen äußeren Einflüssen extrem gut und ich habe mir vorgenommen auch weiterhin vorrangig weniger Instagram zu nutzen bzw. regelmäßige ‚Cleanings‘ für mich zu machen.

Ich habe natürlich nicht die ganze Zeit auf meinem Balkon gesessen und intellektuell anspruchsvolle Bücher gelesen, mich auf die Uni vorbereitet und meine hundert Freunde am See getroffen. Ich habe auch keine fernen Länder bereist und kann euch heute entsprechend auch keine Bikinibilder vom Strand zeigen, auf denen ich Cocktails aus einer Kokosnuss schlürfe. Auch wenn das das alles nach Außen hin natürlich vieeeeel cooler aussehen würde. Nein.

Stattdessen habe ich mich mit Rocko durch die Hundeschule gekämpft, die Großeltern besucht, mit meiner kleinen Familie in Dresden die Vorhänge zugezogen, Zelda auf der Switch gespielt und mich nerdigen Brettspielen gewidmet. Ich war mit meiner besten Freundin in einem super spießigen Pärchenurlaub an der Ostsee und es war noch so schön, dort den ganzen Tag nichts zu tun. Und nicht zu vergessen: Ich habe in meinem fantastischen Nebenjob im Einzelhandel bei 30 Grad an der Kasse gestanden (zu Beginn funktionierte unsere Klimaanlage nicht), mich halb tot geschwitzt und dennoch wurden meine Kolleginnen in der Zeit zu echten Freundinnen (was uns im Weihnachtsgeschäft bestimmt zugute kommen wird, haha). Das war alles ziemlich super.

In Nullkommanichts war der Sommer aber auch schon wieder vorbei und jetzt regnet und stürmt es draußen und einem fliegen die Blätter um die Ohren, wenn man sich dann doch mal mit dem Dackel vor die Tür quält.

Aber auch wenn die Sonne sich jetzt nur noch seltener blicken lassen wird und die Zeit definitiv vorbei ist, in der man mal eben in der kurzen Schlafhose und den Adiletten die Hunderunde gehen konnte, schaue ich dem Winter sehr optimistisch entgegen. Meine gute Laune rührt dabei vor allem von einer Seite aus, über die ich heute mal sprechen will: FreundInnen.

Überraschung! An alle von euch, die bis hier her gelesen haben und sich jetzt angesprochen fühlen.

Lustigerweise habe ich nämlich heute Geburtstag und besonders dieses Jahr habe ich überhaupt keine Lust im Mittelpunkt dieses Tages zu stehen. Deswegen wollte ich einfach mal die Menschen ins Rampenlicht zwingen, die mich zu der Person machen, die ich bin.

Und weil ich diesen Text schon fünfmal schreiben wollte und nie die richtigen Worte gefunden habe, habe ich beschlossen einen kleinen Liebesbrief zu verfassen, irgendwie muss man ja schließlich mal Danke sagen.

An die Jungs und Mädels, die ich so liebe und bei denen ich so glücklich bin, sie zu haben, auch wenn ich es euch bestimmt nicht immer leicht mache.

Ich liebe dich, weil ich nicht genug davon haben kann, jeden verdammen Tag von dir zu hören und ich es vermisse, wenn wir das mal einen halben Tag nicht schaffen. Ich bin immer wieder fasziniert davon, dass es mich wirklich interessiert, was du gestern zum Abendessen hattest, wie die Uni bei dir läuft, welche Trashsendung du gerade schaust oder welche Hausaufgaben deine kleine Schwester zur nächsten Woche erledigen muss. Und ich bin regelmäßig erstaunt, was du alles von mir wissen willst und dass ich dir tatsächlich ALLES erzählen kann. Und wie zur Hölle machst du eigentlich immer diese Sache, wo ich etwas sage, etwas anderes meine und du trotzdem sofort verstanden hast, was ich will? Wenn mein Therapeut fragt, von wem ich aus meinem schlimmsten Albtraum gerettet werden will, dann sehe ich als erstes dein Gesicht vor mir. Wenn ich an die Zukunft denke, dann weiß ich, dass du darin unbedingt vorkommen musst. 16 Jahre an meiner Seite und du hast immer noch nicht die Nase voll. Das ist verdammt beeindruckend. – Ich liebe dich, weil du mir meinen Alltag so unheimlich sehr versüßt. Deswegen habe ich dich auch still und heimlich in meine Hobbies und meinen Job eingeschleust. Und das war nicht einmal schwer, weil du so unheimlich lieb und umgänglich bist und dich einfach jeder gern hat, der dich länger als ein paar Stunden kennt. Du bist der wahrscheinlich netteste Mensch, den ich kenne und ich bin immer wieder begeistert, wie sehr ich dich für all meine blöden Ideen begeistern kann. Gleichzeitig überrascht es mich immer wieder wie leicht ich mich von dir zu Dingen motivieren lasse, denen ich skeptisch gegenüber stehe. Ich finde, wir bilden ein ziemlich starkes Team. Dadurch geht mir alles super leicht von der Hand, was wir gemeinsam anpacken und das ist echt unheimlich viel wert. – Ich liebe dich, weil ich mich von dir so sehr zurückgeliebt fühle. Du bist das krasseste Stehaufmännchen von allen und wann immer ich einen Arschtrittt brauche, bin ich bei dir an der allerbesten Adresse. Du hast entschieden, dass wir Freunde sein sollten und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich für deine Entschlossenheit bin. Danke fürs Bescheid wissen und Bescheid wissen wollen und danke fürs mich Einpacken in eine Decke mit Ärmeln, wenn es mir nicht gut geht. Danke fürs Mama sein, wenn keine Mama da ist und danke fürs mir vertrauen , wenn dir mal etwas auf dem Herzen liegt. Danke, dass du zumindest nicht alles mit dir ausmachst, wenn ich da bin. Danke fürs Weinen, wenn ich dir fantastische Neuigkeiten überbringe. Danke. – Bei dir war es einfach Liebe auf den ersten Blick. Du wurdest mir vorgestellt, meine ersten Worte haben dich wunderschön genannt und ich wusste irgendwie einfach, dass ich dich an meiner Seite will. Bei dir fehlt mir jeder personal space. Ich möchte bitte wieder Kunst, Hundespaziergänge, Filme und Assi-Eck Gespräche bis tief in die Nacht und ich schlafe auch gern wieder auf deinem Sofa, wenn du für deine krasse Zukunft schuften musst. Danke fürs mich zurück zu dir lassen, jetzt wo mich mein schwarzer Hund nicht mehr an seiner Leine hat. – Außerdem bin ich sehr verliebt in all die süßen Mäuse, die mir tagtäglich mit den kleinsten Gesten ein Lächeln in Gesicht zaubern. Obs die mitgebrachte Schokolade auf der Arbeit ist, der Gedanke daran, dass ich am liebsten Bananen-Matschi trinke, das ‚Sowas musst du wirklich nicht auf dir sitzen lassen. Ich stehe hinter dir.‘, das Genauso-wie-früher-Gefühl, wenn ich mich endlich wieder auf Gangtreffen blicken lasse, jedes ‚Ich verstehe dich. Ich habe das auch durchgemacht.‘, jedes ‚Es ist schön, dich wieder zu sehen.‘ und jedes ‚Lass dich endlich krankschreiben, du Trine.‘. Danke für eure ‚Bist du gut heim gekommen?‘, eure ‚Wie geht’s dir heute, wirklich?‘, eure ‚Wenn du dich noch krank fühlst, dann machst du halt eine Pause mehr!‘, eure ‚Ich habe mich gefreut zu sehen, dass wir heute zusammen arbeiten.‘ und eure ‚Ich hab dich vermisst.‘

Ich feier heute euch. Ganz ganz viel Liebe geht raus.

Hiermit ist TWICE AS MUCH übriges offiziell aus der Sommerpause zurück! Steffi und ich werden von jetzt an abwechselnd wöchentlich für euch posten. Wir freuen uns sehr auf eure Resonanz, sowohl hier auf dem Blog als auch auf Instagram. (:


Unbezahlte Werbung, weil Markennennunng, Anspielungen auf aktuell relevante Videospiele und weil der Titel des Blogeintrags dem Namen eines Songs aus Taylor Swifts Album ‚Lover‘ gleicht.

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